Die Vorrunden sind geschafft und die Teilnahme am Halbfinale ist sicher - 01.09.2010

Tag 6 der EM - 31.08.2010
Am Dienstag war das Wetter noch schlechter, als am Montag. Den ganzen Tag regnete es in Strömen und manchmal herrschte ein stürmischer Wind. Stefan Kaiser hatte bei seinem dritten Wertungsflug, welcher als 4. Durchgang zählt, Glück mit dem Wetter. Trotz heftigen Regengüssen herrschten optimale Windbedingungen und er erreichte eine Punktezahl von 485 Punkten. Die beiden Spitzenpiloten Christophe PLR (502) und Sebastiano Silvestri (501) profitierten ebenfalls von guten Bedingungen. Stefan’s Wertung war nach diesem Vormittag die dritthöchste in diesem Durchgang.

Am Nachmittag regnete es immer weiter und etwa um 6 Uhr absolvierte Wolfgang Matt seinen 3. Durchgang ebenfalls bei optimalen Windbedingungen. Er erreichte 471 Punkte, was eine hohe Wertung darstellt, weil diese Punkterichtergruppe normalerweise eher tiefer punktet.

Das liechtensteinische Team und so auch der grösste Teil der Teilnehmer hatten bis jetzt keine technischen Probleme und es verlief alles problemlos. Der österreichische Nationalpilot Gerhard Mayr hatte Pech, bei starkem Wind wurde der Regler seines Elektromotors überlastet, was zur Folge hatte, dass er den Flug abbrechen musste.

Tag 6 der EM - 31.08.2010
Endlich besserte sich das Wetter wieder am Mittwoch zu Freude aller Anwesenden. Aber trotzdem herrschten milde Temperaturen von 10-12° C. Wolfgang Matt absolvierte heute seinen letzten Vorrundenflug ca. um 10 Uhr. Auch hier herrschten wieder optimale Flugbedingungen. Ihm gelang ein sehr guter Flug und erreichte 470 Punkte. Am Nachmittag war Stefan Kaiser etwa um 15.00 Uhr an der Reihe. Ein paar Piloten vor ihm und während seinem Flug setzte ein starker Wind ein. Stefan gelang nicht sein bester Flug, er war dementsprechend auch nicht zufrieden. Aufgrund der erhaltenen Punktezahl von 453 Punkten, wird dies wahrscheinlich sein Streichresultat sein. Die höchste Wertung erzielte Christophe PLR mit 512 Punkte, knapp vor Sebastiano mit 510 Punkte. Die beiden Favoriten sind in jedem Durchgang sehr eng zusammen und schlussendlich wird das TBL entscheiden, welcher Pilot die Nase vorne hat.  Das TBL ist ein Programm, welches die eventuelle Schwankung der einzelnen Punkterichter korrigiert um so ein faireres Resultat zu bekommen. Anders als in den internationalen Wettkämpfen, wird bei Europa- und Weltmeisterschaften nicht die tiefste und höchste Wertung gestrichen, sondern jede Wertung von jedem Punkterichter wird miteinbezogen.

Heute Abend findet ein „Steirer Abend“ statt und etwa um 21 Uhr werden die 23 Halbfinalisten bekannt gegeben. Wir sind uns ganz sicher, dass unsere FL-Piloten diese Hürde geschafft haben und wir freuen uns auf das Halbfinal am Freitag. Den Donnerstag werden die Piloten nutzen um das wesentlich schwierigere Finalprogramm, welches im Halbfinal geflogen wird, zu trainieren.

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