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38. Internationales Freundschaftsfliegen F3A - Vater und Sohn Matt nicht zu schlagen
Wann: 5./6. Juli 2003
Wo: Bendern/Liechtenstein
Autor: Reiner Tauern
Teilnahme: 58 klassierte Piloten aus 11 Nationen

Das 38. Internationale Freundschaftsfliegen um den Pokal der Fürstin Marie von und zu Liechtenstein wird uns als spannender Wettbewerb der Superlative in Erinnerung bleiben. Nicht nur die Anzahl Piloten sondern auch die Vielfalt der vertretenen Nationen ist bemerkenswert und macht diesen Wettbewerb zum grössten in ganz Europa.


58 Piloten treffen sich beim grössten Wettbewerb Europas
 

 

Der Wettkampf - Modus Operandi garantiert Spannung bis am Schluss

Von den ursprünglich 67 angemeldeten Teilnehmern fanden sich schlussendlich immer noch 58 Piloten am Samstag Morgen um 7.15 Uhr auf unserem Modellflugplatz ein. Anfänglich zeigte sich das Wetter noch von der regnerischen Seite. Obwohl das Teilnehmerfeld so gross wie noch nie war und die Zeit knapp werden würde, behielt Fidel Frick, unser Wettbewerbsleiter, einen kühlen Kopf und wartete die vorausgesagte Wetterbesserung ab um dem ganzen Teilnehmerfeld die selben Chancen zu gewähren. Um 08.30 herrschte hervorragendes Flugwetter und der erste Pilot konnte sein Können in den Himmel zaubern.

Jeder Flug wurde von von einer Gruppe bestehend aus 4 Punkterichtern bewertet und damit die Piloten in einem Durchgang in Gleicherweise bewertet werden, muss der gesamte Durchgang von der selben Punkterichtergruppe gewertet werden. Da jeder Flug ca. 9 Minuten dauert, ist ein Durchgang mit 58 Piloten erst nach fast 9 Stunden beendet. Es ist daher notwendig nach ca. 15 Flügen den Durchgang und damit auch die Punkterichtergruppe zu wechseln. Dadurch ist eine durchgehend hohe Konzentration der Punkterichter gewährleistet. Dieser Modus mag unbedeutend erscheinen, doch dadurch steht das entgültige Resultat erst nach Beendigung des zweiten Durchgangs fest.


Wolfgang mit seinem Modell

In diesem Fall flog Roland Matt als Top-Favorit zu beginn des Wettbewerbes in der ersten Gruppe seinen 1. Durchgangs und setzte die Messlatte auf satte 1082 Punkte, Wolfgang Matt hingegen als grösster Herausforderer flog etwas später seinen 2. Durchgang und holte sich 1060 Punkte. Diese beiden Resultat konnten aber nicht direkt verglichen werden, weil dies ja unterschiedliche Durchgänge waren. Erst am Samstag Abend flog Wolfgang seien 1. Durchgang und holte sich mit einem grandiosen Flug 1086 Punkte. damit ging der erste Durchgang knapp an Wolfgang. Nun war die Spannung nicht mehr zu überbieten, würde es Roland gelingen am Sonntag, als einer der letzten Piloten im 2. Durchgang das Ruder herumzureissen und sich hier vor seinen Vater zu setzen?


Roland Matt - Sieger des 38. IFF

Unterdessen kämpften die anderen Favoriten nämlich die Finalteilnehmer des 37. IFF (Zeiner Markus, Schaden Bernard, Ulsamer Günther, Danksagmüller Helmut und Koch Daniel) um die Plätze 3 bis 8, was eine Qualifikation für das Finale bedeutet. Überraschenderweise gelang es Marc Rubin die Reihen der Favoriten zu sprengen und als 22. des letzten Jahres gleich Rang 3. zu erfliegen. Danksagmüller Helmut konnte sich dieses Jahr auf den 4. Platz verbessern und Friggeri Luca, der letztes Jahr das Finale knapp verfehlte belegte diesmal den guten 5. Platz, Bernard Schaden und Daniel Koch bewiesen ihre gewohnte Form nur Markus Zeiner konnte seine letzt jährige Leistung (3. Rang) nicht ganz erreichen und wurde 8. nach dem 2. Durchgang.

Roland Matt, als einer der letzten Piloten des 2. Durchganges, gelang es mit einem perfekten Flug 1082 Punkte zu erzielen und damit seinen Vater um 22 Punkte zu schlagen. Somit waren Vater und Sohn mit jeweils einem gewonnenen Durchgang beide auf Platz eins, wobei Roland einen kleinen Vorteil durch das bessere Streichresultat hatte. 

 

Das Finale

Markus Zeiner, der das Finale eröffnete, hatte leider Pech mit seinem Motor und konnte dadurch seinen 8. Platz nicht mehr verbessern. Alle anderen Finalteilnehmer, ausser Bernard Schaden, der sich um einen Platz verbesserte und somit Friggeri Luca von seinem 5. Platz verdrängte, behielten ihre Platzierung vom 2. Durchgang. Wobei zu bemerken ist, dass die Resultate äusserst eng zusammenlagen. Als zweitletzter durfte Wolfgang Matt seinen Flug absolvieren und erzielte satte 2170 Punkte (Im Finale bewerteten 6 Punkterichtern die Flüge) , Roland der als letzter antrat konnte das ausgezeichnete Resultat seines Vater um weitere 13 Punkte verbessern und gewann somit das 38. Internationale Freundschaftsfliegen 2003.


Die Sieger v.l.n.r. Wolfgang Matt (2), Roland Matt (1), Marc Rubin (3), 
Helmut Danksagmüller (4) und Bernard Schaden (5) 

 

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Gesamtrangliste

Rang Teilnehmer Land D1 D1 % D2 D2 % D3 D3 % MIN

TOTAL

1 Matt Roland FL 1'082 996.3 1'082 1000.0 2'183 1000.0 996.3 2000.0
2 Matt Wolfgang FL 1'086 1000.0 1'060 979.7 2'170 994.0 979.7 1994.0
3 Rubin Marc CH 982 904.2 1'041 962.1 2'050 939.1 904.2 1901.2
4 Danksagmüller Helmut A 1'033 951.2 978 903.9 2'046 937.2 903.9 1888.4
5 Schaden Bernhard CH 996 917.1 1'004 927.9 2'036 932.8 917.1 1860.7
6 Friggeri Luca I 980 902.4 1'014 937.2 1'996 914.3 902.4 1851.5
7 Koch Daniel CH 1'005 925.4 986 911.6 1'960 897.8 897.8 1837.0
8 Zeiner Markus A 967 890.4 1'000 924.2 0 0.0 0.0 1814.6
9 Marquet Philippe B 997 918.0 951 878.9     878.9 918.0
10 Filgas Erich A 993 914.4 975 901.1     901.1 914.4
11 Ulsamer Günther D 965 888.6 976 902.0     888.6 902.0
12 Gähwiler Walter CH 979 901.5 954 881.4     881.4 901.5
13 Grasselli Andrea I 969 892.3 942 870.6     870.6 892.3
14 Motzko Dieter A 940 865.6 950 878.0     865.6 878.0
15 Schädler Nick FL 952 876.6 918 848.4     848.4 876.6
16 Mayr Robert A 948 872.9 917 847.5     847.5 872.9
17 Seubert Rainer D 895 824.1 944 872.5     824.1 872.5
18 Selva Massimo SAM 884 814.0 933 862.3     814.0 862.3
19 Hammer Daniel A 870 801.1 927 856.7     801.1 856.7
20 Mayr Gerhard A 910 837.9 926 855.8     837.9 855.8
20 Holzapfel Peter D 895 824.1 926 855.8     824.1 855.8
22 Polaschek Hermann A 885 814.9 925 854.9     814.9 854.9
23 Klamecker Michael A 922 849.0 902 833.6     833.6 849.0
24 Ortner Peter A 913 840.7 913 843.8     840.7 843.8
25 Lipperer Ernst D 913 840.7 883 816.1     816.1 840.7
26 Zapletal Ales CZ 882 812.2 909 839.8     812.2 839.8
27 Motzko Hellmuth A 908 836.1 867 801.3     801.3 836.1
28 Mayer Albin A 904 832.4 888 820.7     820.7 832.4
29 Schürmann Alois CH 874 804.8 898 829.9     804.8 829.9
30 Gallinat Günter D 900 828.7 787 727.4     727.4 828.7
31 Lenaerts Jozef B 888 817.7 892 824.4     817.7 824.4
32 Ottaviani Claudio I 890 819.5 889 821.3     819.5 821.3
33 Küffel Günther D 888 817.7 888 820.7     817.7 820.7
33 Lenaerts Francois B 872 802.9 888 820.7     802.9 820.7
35 Corridori Francesco I 847 779.9 887 819.8     779.9 819.8
36 Wehrle Raimund CH 888 818.0 814 752.3     752.3 818.0
37 Gelb Thomas A 800 736.6 883 816.1     736.6 816.1
38 Lehmann Markus CH 883 813.1 866 800.4     800.4 813.1
39 Spillmann Jean-Claude CH 865 796.5 875 808.7     796.5 808.7
40 Erdle Markus D 856 788.2 867 801.3     788.2 801.3
41 Lemonnier Patrick F 851 783.6 866 800.4     783.6 800.4
42 Neuberg Lothar D 856 788.2 860 794.8     788.2 794.8
43 Noether Frank D 718 661.1 859 793.9     661.1 793.9
44 Veronelli Mario CH 862 793.7 857 792.1     792.1 793.7
45 Schweizer Christoph CH 848 780.8 858 793.0     780.8 793.0
46 Schürmann Philipp CH 856 788.2 724 669.1     669.1 788.2
47 Swiderek Jacek POL 803 739.4 850 785.6     739.4 785.6
48 Bautz Stefan D 850 782.7 844 780.0     780.0 782.7
49 Urbanski Piotr POL 635 585.0 839 775.4     585.0 775.4
50 Massimiliano Pompignoli I 799 735.7 807 745.8     735.7 745.8
51 Maurer Ernst A 763 702.6 794 733.8     702.6 733.8
52 Mühlfellner Johannes A 720 663.0 793 732.9     663.0 732.9
53 Auer Engelbert A 795 732.0 768 709.8     709.8 732.0
54 Ahlen Guenther A 780 718.2 792 732.0     718.2 732.0
55 Kistler Hermann CH 694 639.0 788 728.3     639.0 728.3
56 Urbanski Krzysztof POL 667 614.2 731 675.9     614.2 675.9
57 Andres Felix CH 599 551.6 713 659.3     551.6 659.3
58 Bozduman Ugur TK 595 547.9 659 609.1     547.9 609.1

 

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