21. WM-Teilnahme von Wolfgang Matt! - 08.11.2007

Vom 10. bis 18. November finden in Santa Fe (Argentinien) die 25. Weltmeisterschaften im Modellflug der Klasse F3A (Motorkunstflug) statt. Die Liechtensteiner Farben werden bei diesem Anlass durch den Routinier Wolfgang Matt (2-facher Weltmeister) vertreten. Roland Matt, Bronzemedaillen-Gewinner der WM 2005 in Frankreich, sowie Nick Schädler als dritter Pilot des Liechtensteinischen Teams, verzichten aus beruflichen Gründen auf die Teilnahme.

Die Vorbereitung auf diesen Grossanlass verlief für Wolfgang Matt ohne nennenswerte Probleme, einzig musste das Training im Spätsommer und Herbst intensiviert werden, da die WM zu einem für Europäer späten Zeitpunkt der Flugsaison stattfindet. Die Trainings auf dem heimischen Flugplatz in Bendern fanden unter regelmässiger Betreuung von Trainer und Punktrichter Sigi Beck statt, dem ausserdem auch die Ehre zuteil wurde, als Punktrichter in Argentinien aktiv mit dabei zu sein.


v.l.n.r. Yvonne Giezendanner, Wolfgang Matt und Rainer Hacker

Begleitet wird Wolfgang Matt von seiner Partnerin Yvonne Giezendanner sowie Rainer Hacker, welcher zugleich auch der Hersteller der eingesetzten Elektromotoren ist. Aufgrund des grossen Aufwandes der ganzen Mission spannt die liechtensteiner Delegation mit dem Schweizer Nationalteam zusammen, was für die lange Reise wie auch für den ganzen Ablauf der WM eine bedeutende Erleichterung ist.

Ziel Finale der besten 10 Piloten
Auch bei der 21. Teilnahme zählt Wolfgang Matt zu den Anwärtern auf einen vorderen Rang. Das Ziel des Liechtensteiners besteht darin, einen Platz im Finale der besten 10 Piloten zu erreichen. Besonders erwähnenswert dabei ist die Tatsache, dass Wolfgang Matt seit seiner ersten Teilnahme an Weltmeisterschaften 1967 immer unter den besten 10 Piloten klassiert war!

Zu den Favoriten auf den Einzeltitel zählen der amtierende Weltmeister Christophe Paysant Le Roux aus Frankreich, die weiteren französischen Piloten, sowie die Piloten aus den USA und Japan. Aber auch der Italiener Sebastiano Silvestri und der junge Österreicher Gerhard Mayr gehören zu den Anwärtern auf vordere Plätze.
Die Teamwertung werden voraussichtlich die US-Amerikaner, Japaner und Franzosen unter sich ausmachen.

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