Beide liechtensteiner Piloten qualifizieren sich für das Halbfinale - 12.08.2015

Zwei Liechtensteiner Piloten zeichnen vom 8. bis 15. August mit ihren Modellflugzeugen Figuren in den Himmel über Dübendorf. Stefan Kaiser in der hoffnung auf einen WM-Spitzenplatz, Wolfgang Matt im Bestreben, sich einen gelungenen Abschied von der grossen Bühne zu bescheren.


 

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Dienstag
Es herrscht wieder ideales, sehr schönes Flugwetter. Da Wolfgang heute erst gegen 17 Uhr fliegen muss bleibt er in Liechtenstein und macht über Mittag auf dem heimischen Flugplatz ein paar Trainingsflüge. Stefan ist gegen 13 Uhr an der Reihe seinen dritten Flug zu machen. Sie kehren rechtzeitig vom Trainingsplatz zurück. Stefan gelingt ein sehr guter Flug.

Wolfgang und Toni kehren im Laufe des Nachmittags von Liechtenstein zurück, wo sie ein paar gute Trainingsflüge machen konnten. Die Piste 2 konnte am Morgen wegen Hochnebel nicht pünklich beginnen, die Verspätung beträgt immer noch ca. ½ Stunde. Die Flugbedingen sind sehr gut und entsprechend gelingt Wolfgang auch ein sehr guter Flug.

Nach diesem Flug fahren Toni, Norbert, der heute ebenfalls mit gekommen ist, und Günther nach Liechtenstein zurück.

Mittwoch
Toni und Günther fahren um 7:30 Uhr in Liechtenstein ab und treffen um 9 Uhr in Dübendorf ein. Entgegen zum Vortag konnte auf beiden Pisten pünklich begonnen werden.
Wolfgang muss heute um 10:15 Uhr auf der Piste 2 seinen 4. Qualifikationsflug machen. Ideale Flugbedingungen herrschen und  Wolfgang gelingt wieder ein sehr guter Flug. Kurz vor Wolfgangs Flug treffen auch Stefan und Robert vom Trainingsplatz ein.
Nach Wolfgangs Flug blieb Zeit einen Kaffee zu geniessen und die Flüge auf der Piste 1 Flüge anzuschauen.
Um 13 Uhr wäre ein Fototermin mit allen Piloten bei der FAI Fahne vorgesehen. Da fast keine Piloten anwesend sind wird der Termin auf 19 Uhr neu verschoben.

Wolfgang und Toni fahren auf den Trainingsplatz nach Deutschland, auf welchem auf Stefan trainiert.

Günther bleibt auf dem WM-Flugplatz und besucht am Nachmittag die Ausstellung Flugmodelle von der WM 1960 bis heute. Ein grosses Kompliment an die Erbauer der Modelle, sie sind nicht nur schön nachgebaut bzw. alte Modelle restauriert, sondern wie man erfahren konnte, mit den Modellen wird immer noch geflogen. Was ganz besonders an der Ausstellung freut ich erführ von den Erbauern dieser Modelle, dass sie planen weitere Modelle, vor allem Modelle aus solche aus Günthers Feder, nachzubauen.

Mit fast einer Stunde Verspätung wird Stefan zum 4. Flug aufgerufen. Der inzwischen auffrischende Querwind macht ihm etwas zu schaffen. Der Flug ergibt nicht ganz die erhoffte Punktezahl, dennoch sind wir sicher, dass Stefan im Halbfinale mitfliegen wird.

Nach dem letzten Flug an diesem Tag gibt es noch ein Gruppenfoto mit allen Piloten und TM.

Anschliessend geht es ins Festzelt zur Nation Night. Die junge Rockmusik mit ihren Helfern ist daran den Soundcheck durchzuführen. Um ca. 20 Uhr spielt die Musik zur ersten Runde auf. Im Anschluss werden die Start Nr. für die ersten 30 Semifinalisten ausgelost. Wolfgang zieht die Nr. 7. Da Stefan die Nr. 9 bereits gezogen hat, muss Wolfgang nochmals in den Topf greifen und hat das Pech, dass er die Start Nr. 1 zieht.

Nach der Auslosung der Start Nr. spielt die Musik die zweite Runde. Leider ist es so laut, dass sich das Zelt in ganz kurzer Zeit um 2/3 leert, auch wir sind dabei. Alle sitzen unter dem Dach und geniessen den sehr schönen Abend. Nachdem die Musik zur 3 Runde aufspielt, verlassen auch die letzten Besucher das Zelt und sitzen in den Unterstand oder gehen anderswo hin.

Toni und ich fahren 22.30Uhr zurück nach Hause.

Zu bemerken ist, dass der Abend äusserst lieblos gestaltet wurde und was uns störte es kein Wort über die Teilnehmer der Ränge 31 – 101 verloren.

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