Seit 1961 haben die Mitglieder der MFGL so einiges erlebt. Wir laden Sie zu einem Rundgang durch die Geschichte unseres Vereins zu folgenden Themen ein:

 

Erste internationale Wettbewerbserfolge sind zu verzeichnen

Sechs Jahre nach der Gründung der MFGL konnte sich Wolfgang Matt an der ersten Weltmeisterschafts-Teilnahme 1967 in Korsika mit einem 6. Rang in der Weltspitze der Modellflugakrobaten platzieren.

1971 übernahm die damalige Landesfürstin I. D. Gina von Liechtenstein erstmals die Patenschaft des Internationalen Freundschaftsfliegens und spendete einen Wanderpokal. Diese Tradition wird von der jetzigen Landesfürstin I. D. Marie von Liechtenstein weitergeführt.

WM Team 1971
v.l.n.r. Günther Matt, Arthur Büchel, Wolfgang Matt

Durch regelmässige Teilnahme an internationalen Wettbewerben, an denen Wolfgang Matt Siege in Serie erreichen konnte, schufen die Liechtensteiner beste Voraussetzungen für internationale Grossanlässe. An den Weltmeisterschaften 1975 in Bern wurde Wolfgang Matt erstmals Weltmeister im Motorkunstflug (F3A). Das Liechtensteiner Nationalteam mit Wolfgang Matt, Norbert Matt und Wieland Meier belegte in der Mannschaftswertung den 2. Rang. Nicht nur im Motorkunstflug konnten sich die MFGL-Piloten etablieren, einige Spezialisten verschrieben sich auch der Segelfliegerei oder dem Helikopterfliegen. Die „Segler" besuchten fortan regelmässig regionale und interregionale Wettbewerbe. Die Konkurrenz fürchtete schon bald die Liechtensteiner Piloten.

Doch nicht nur im Wettbewerbsgeschehen hat die MFGL internationale Bedeutung erlangt, sondern auch im Punkterichterwesen. Mit Egon Gstöhl, Max Eichmann, Adolf Keutschegger, Toni Böller und Sigi Beck konnte die MFGL qualifizierte Punktrichter an Welt- und Europameisterschaften sowie internationalen Wettbewerben stellen.

In den Jahren seit der Gründung der MFGL ist in der Rheinau-Bendern durch alljährliche Instandstellungen und Erweiterungen des Fluggeländes ein Modellflugplatz von beispielhafter Infrastruktur entstanden. Auf dem Kinderspielplatz und dem Grillierplatz sind oft nicht nur die Piloten, sondern auch deren Frauen und Kinder, Freundinnen und Freunde anzutreffen. Durch regelmässige Publikumsanlässe, wie das alljährliche Schaufliegen und  Ausstellungen, konnten die Erweiterungen auf dem Fluggelände finanziert werden.

1985 - Anlässlich des int. Freundschaftsfliegen ist Fürstin Gina von und zu Liechtenstein während dem Wettkämpfen anwesend
Ihre Durchlaucht Fürstin Gina von und zu Liechtenstein verfolgt die 
Modelle der Piloten mit grossem Interesse (1985)

Nach einer ersten Renovation der Piste und des Clubhauses in den Jahren 1981/1982 durch unsere Mitglieder, wurde in den Jahren 1993/94 das Fluggelände in vielen Fronstunden zu der heutigen Anlage erweitert. Durch die Erschliessung des Geländes mit Wasser, Strom, Telefon und Gas, sowie des Einbaus einer leistungsfähigen Küche dürfen die Mitglieder der MFGL stolz auf einen Flugplatz mit erstklassiger Infrastruktur sein.

Schmerzlich war der Hinschied unseres langjährigen Ehrenpräsidenten und Gründungsmitglieds Ludwig Matt im Dezember 1987. Seine Ideale und Vorstellungen im Modellflug werden aber sicher in seinem Sinne weiterleben.