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Segelflug F3B

Was der Motorkunstflug F3A für die Anhänger der motorgetriebenen Modellflugzeuge bedeutet, ist die Disziplin F3B der Segelflieger, für die Freunde der lautlosen und von Thermik angetriebenen Fliegerei. 

Impressionen an einem Wettbewerbstag, jedes Team hat
Impressionen an einem Wettbewerbstag, jedes Team hat 
ein bis zwei Winden aufgestellt.


Ab ca. 1972 begann man sich in der MFGL mehr und mehr auch für das Segelfliegen zu begeistern. Bald fanden sich einige engagierte „Segler", bauten nicht nur schöne Segelmodelle, sondern auch Modelle mit unterschiedlichen Leistungseigenschaften. War für den einen Piloten ein möglichst optimaler Gleitwinkel als Kriterium für sein Modell wichtig, so war es für den anderen eher die Leistungsfähigkeit und Flugeigenschaft bei höherer Geschwindigkeit. Es wurde gebaut, probiert, verbessert (manchmal auch in die falsche Richtung) und vor allem viel geflogen. Um die Modelle auf Flughöhe zu bringen, hatte man in den Anfängen neben der Piste einen „Gummi" installiert, mit welchem die Modelle gestartet wurden.

F3J - eine ähnliche Diziplin wie F3B, wobei hier etwas andere Regeln gelten.
F3J ist eine ähnliche Disziplin wie F3B, wobei beim Reglement 
mehr auf Thermik und weniger auf Speed hin gearbeitet wurde.


Mit etwas Platzthermik wurden die Flugzeiten schon beachtlich lange, die Landungen immer präziser und irgendwie kam Wettbewerbsatmosphäre auf. Nach einigen Lehrjahren wollte man schliesslich auch an Wettbewerben aktiv mit dabei sein. Reglemente von offiziellen und weniger offiziellen Wettbewerbskategorien wurden beschafft und - meist Sonntag vormittags „reglementarisch" trainiert. Eine motorgetriebene Hochstartwinde wurde gebaut. Eine Elektrowinde, welche auch dem Wettbewerbsreglement entspricht, wurde angeschafft und von nun an konnte unter idealen Voraussetzungen trainiert werden. Das Training findet während der Flugsaison jeweils Montags und Samstags statt.

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